
Earth Overshoot Day 2025
Noch bevor der Sommer richtig begonnen hat, ist das ökologische Jahresbudget der Erde schon aufgebraucht: Am 24. Juli 2025 ist Earth Overshoot Day. Dieses Datum markiert den Tag, an dem die Menschheit mehr natürliche Ressourcen verbraucht hat als unser Planet im gesamten Jahr regenerieren kann. Es ist ein eindringlicher Weckruf, der uns vor Augen führt, wie sehr unser aktueller Lebensstil die Belastungsgrenzen der Erde übersteigt.

Modificato: 22.07.2025
Pubblicato: 22.07.2025
Definition: Was ist der Earth Overshoot Day?
Der Earth Overshoot Day – auch World Overshoot Day genannt – markiert den Tag, an dem die Menschheit alle natürlichen Ressourcen verbraucht hat, die die Erde innerhalb eines Jahres erneuern kann. Ab diesem Zeitpunkt leben wir über unsere Verhältnisse und auf Kosten zukünftiger Generationen.
Berechnet wird das Datum vom Global Footprint Network, das unseren weltweiten Ressourcenverbrauch – Holz, Wasser, landwirtschaftliche Flächen und die CO₂-Aufnahmekapazität – der natürlichen Erneuerungsfähigkeit des Planeten gegenüberstellt. Je früher der Earth Overshoot Day im Kalender liegt, desto größer ist das Ungleichgewicht zwischen Verbrauch und Regeneration – und desto dringender der Handlungsbedarf.
Bedeutung und globale Entwicklung des Tages
Der Earth Overshoot Day fällt 2025 bereits auf den 24. Juli – rund eine Woche früher als in den vergangenen Jahren, als wir ihn am 1. August 2024 bzw. 2. August 2023 erreichten. Dieser Sprung nach vorn macht deutlich, dass die bisherigen Klimaschutz- und Ressourcensparmaßnahmen den wachsenden Verbrauch nicht ausreichend bremsen. Weltweit steigt der Konsum schneller als Effizienzgewinne und erneuerbare Energien gegenhalten können.
Je näher das Datum an die Jahresmitte rückt, desto eindringlicher wird der Weckruf, unsere Produktions- und Lebensweisen grundlegend zu verändern. Nur eine konsequente Kreislaufwirtschaft und abgestimmte internationale Maßnahmen können den Trend noch umkehren und das Überschreiten der planetaren Belastungsgrenzen stoppen.
Wie wird der Tag der Erdüberlastung berechnet?
Die Berechnung des Earth Overshoot Day basiert auf einer klaren Formel: (Globale Biokapazität ÷ Ökologischer Fußabdruck) × 365 = Kalenderdatum. Dabei steht die Biokapazität für die Menge an Ressourcen, die Wälder, Acker- und Weideland, Fischbestände sowie Ozeane pro Jahr nachliefern können, während der ökologische Fußabdruck erfasst, wie viel Fläche wir Menschen tatsächlich beanspruchen.
Wird der resultierende Wert in den Kalender übertragen, zeigt er, an welchem Tag wir unser jährliches Naturbudget erschöpfen. Das Global Footprint Network aktualisiert diese Kennzahl jedes Jahr und veröffentlicht zusätzlich ein Online-Tool, mit dem jeder seinen eigenen Overshoot Day ermitteln und Einsparpotenziale aufdecken kann.
Wann ist in Deutschland der Overshoot Day?
Der deutsche Overshoot Day fiel dieses Jahr bereits auf den 3. Mai 2025 – beinahe drei Monate vor dem weltweiten Stichtag. Damit belegt Deutschland, wie stark ein hoher Lebensstandard den Ressourcenverbrauch in die Höhe treibt. Würde die ganze Welt auf deutschem Konsumniveau leben, bräuchten wir rechnerisch fast drei Planeten, um unseren Bedarf zu decken.
Während Industrienationen wie die USA oder Katar ihr Naturbudget schon im Frühjahr erschöpfen, verschiebt sich der Termin in vielen einkommensschwächeren Ländern erst in den Spätsommer oder Herbst. Diese Diskrepanz macht deutlich, dass wohlhabende Staaten eine besondere Verantwortung tragen, ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und damit den globalen Overshoot Day langfristig nach hinten zu verschieben.
Nachhaltigkeit beginnt im Alltag
Jeder zusätzliche Tag, den wir dem Earth Overshoot Day abringen, entsteht aus einer Summe scheinbar kleiner Entscheidungen – vom bewussten Umgang mit Strom bis zum Griff nach saisonalen Produkten im Supermarkt. Dabei vergisst man leicht, dass auch der Napf unserer Vierbeiner ein Teil dieser Gleichung ist: Fleischbasierte Rezepturen benötigen enorme Mengen an Land, Wasser und Energie für Aufzucht und Verarbeitung. Wer stattdessen auf pflanzliche Alternativen wie das vegane Hundefutter von VEGDOG setzt, senkt den Ressourcenbedarf spürbar und schont zugleich Klima und Tierwohl.
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